Hausbesuche

In der letzten Auswahlrunde standen Ende März die Hausbesuche an, bei denen insbesondere die Bedürftigkeit der Familien geprüft wird. Täglich machten sich ein paar Kollegen auf den Weg, um die Bewerber zu Hause zu besuchen. Ziel der Hausbesuche ist es, zu kontrollieren, ob vorher getätigte Aussagen über das Einkommen etc. in den Interviews oder Unterlagen korrekt waren und zu überprüfen, wie die Bewerber leben. So wird darauf geachtet, in welchem Viertel das Haus liegt, wie die Busanbindungen sind, aus welchen Materialien das Haus gebaut ist, welche elektrischen Geräte es im Haus gibt und wer im Haus wohnt. Dies alles war besonders für mich sehr interessant, weil ich mich bisher in eher wohlhabenderen Gegenden von San José bewegt hatte und nun sehen konnte, wie die Auszubildenden eigentlich leben.

 

 

Wir wurden von den Familien sehr herzlich empfangen. Eine Familie bat uns ein sehr leckeres Mango-Erfrischungsgetränk an. Stolz führte ich selbständig ein paar Interviews und war sehr dankbar, dass die Befragten geduldig waren und langsam mit mir sprachen.

Zu manchen Häusern wurden wir von den Bewerbern abgeholt und begleitet, weil sie sich Sorgen machten, dass wir in den kriminelleren Gebieten mit unserer Uniform auffallen würden. Ich habe allerdings nur Gastfreundlichkeit zu spüren bekommen.

Es stehen nun die zukünftigen Auszubildenden der Generation 2019/2020 fest und wir freuen uns, sie nach der Osterwoche hier in der Stiftung empfangen zu können. Zusammen mit der Orientierungsausbilderin habe ich bereits die Einführungswoche mit Kennlernspielen, Vorträgen und vielem mehr vorbereitet.

Was ich sagen wollte

Zurück